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Hier findet ihr die neuesten Nachrichten von ELSA Leipzig


L@w Event Luther

Gelegen im Herzen der Leipziger Innenstadt befindet sich Luther – eine Großkanzlei, die deutschlandweit mit über zehn Büros, aber auch im Ausland (wie z.B. in Brüssel, London und Shanghai) ansässig ist und hauptsächlich mittelständische Unternehmen wie u.a. H & M, e-on, HRS, P & C und die AOK vertritt.

Am 18.05.2017 gewährte Luther den Mitgliedern von ELSA-Leipzig e.V. einen Einblick in seine Geschäftsräume, um den Studentinnen und Studenten nahezubringen, welches Ziel die Kanzlei verfolgt und welche Einstiegsmöglichkeiten sich dabei für angehende Juristen bieten. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf einer wirtschaftlich orientierten und effizienten Beratung der Mandanten, wobei etliche Rechtsgebiete von den Beschäftigten abgedeckt werden.   

Doch was zeichnet Luther von anderen Großkanzleien ab?

„Gegeneinander spielen Associates und Partner allenfalls am Kicker.“ – Vor allem zählt ein Miteinander und kein Gegeneinander. Wer hier anfängt, kann also versichert sein, dass er von einem freundlichen Arbeitsumfeld aufgenommen wird. Obwohl viel Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft gefordert ist, kann man dennoch erwarten, Unterstützung von seinen erfahrenen Kollegen zu erhalten. Damit hat sich Luther zum Ziel gesetzt, eine effektive und leistungsstarke Zusammenarbeit der Mitarbeiter als Team zu fördern.

Der Karriereweg beginnt klassisch mit dem Start als Associate, wobei man in der Regel nach 4 Jahren zum Senior Associate und nach dem 7. Arbeitsjahr zum Partner oder Counsel aufsteigen kann.
Luther beschäftigt an jedem seiner Standorte sowohl wissenschaftliche Mitarbeiter, Referendare als auch Praktikanten. Deshalb wird es gern gesehen, wenn man schon vor dem Berufseinstieg in einem dieser Felder tätig war. Dazukommend ist auch die Möglichkeit gegeben, das Praktikum oder die Wahlstation im Referendariat an einem der Standorte im Ausland zu absolvieren. Für ein Praktikum wird jedoch empfohlen, sich nach Abschluss des 5. Semesters und mindestens drei Monate vor Antritt zu bewerben.
Die Luther Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist außerdem bekannt für ihr Referendarförderprogramm. Dieses umfasst u.a. eine Unterstützung in der Examensvorbereitung, gezielte Fachvorträge sowie Workshops.
Auch die Weiterbildung wird hier stets gefördert. Die Luther Acadamy eröffnet das Angebot, „Dinge zu lernen, die nicht vom Studium abgedeckt werden“. Dabei teilt sich die Acadamy in die Luther Law School und den Luther Campus auf. Die Law School unterstützt vor allem die fachliche Aus- und Fortbildung, während sich der Campus auf die Persönlichkeitsentwicklung der Mitarbeiter konzentriert. Dies soll u.a. durch die Erlernung von Softskills innerhalb von Rhetorik- und Englischkursen instruiert werden, um die unternehmerische Handlungsfähigkeit auszubauen.

Noch Fragen zum Karrierestart bei Luther?

Mehr Informationen befinden sich auf: www.luther-karriere.com
Jederzeit kann auch gerne der direkte Kontakt mit der Ansprechpartnerin Dana-Marie Dillenius über karriereluther-lawfirmcom oder telefonisch unter +49 221 9937 25749 aufgenommen werden.


L@w Event KPMG

Wie gestaltet sich das Leben als Anwalt in einer Großkanzlei? Um diese und noch viele weitere Fragen zu beantworten lud uns die KPMG am 26.04.2017 in ihre Leipziger Kanzlei in der Münzgasse ein und gewährte uns einen Einblick in ihre Geschäftsräume. Die KPMG ist auf den ersten Blick eine Großkanzlei wie man sie sich vorstellt: Die Anwältinnen und Anwälte wandeln stets elegant gekleidet durch die Flure und die Büroräume sind stilvoll eingerichtet. Es werden hohe Anforderungen an alle Mitarbeiter gestellt und eine konstante Leistungsbereitschaft und Flexibilität gefordert. Der Fleiß bleibt jedoch nicht unbezahlt, denn schließlich wird damit die Möglichkeit geebnet, vom Associate zum Partner sogar schon innerhalb von zehn Jahren aufzusteigen.    Doch was hebt die KPMG von anderen Großkanzleien ab? Zunächst hat sich die KPMG einen Namen unter den „Big Four“ gemacht und zählt somit zu den umsatzstärksten der Wirtschaftsprüfungskanzleien weltweit. Dabei verfolgt sie das Ziel, ihren Berufsträgern ein umfangreiches Feld von Weiterbildungsmöglichkeiten zu eröffnen. Darunter zählt auch die Chance, Auslandseinsätze in über 152 Ländern zu absolvieren und somit die Mandanten auswärts zu unterstützen. Zudem hat man die Möglichkeit, sich in einer Bandbreite von Rechtsgebieten zu verwirklichen und u.a. im klassischen Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, M & A und auch Arbeitsrecht tätig zu werden. Hierbei folgt die KPMG dem Leitbild, eine offene Kommunikation und eine enge Zusammenarbeit sowohl unter den Mitarbeitern als auch gegenüber den Mandaten aufrechtzuerhalten.    Sogar schon vor dem Abschluss des zweiten Staatsexamens kann man innerhalb des Referendariats für die KPMG arbeiten und erste praktische Eindrücke gewinnen. Bevor man sich jedoch als Berufseinsteiger auf die gewünschte Stelle bewirbt und als Anwalt in die Kanzlei einsteigt, sollte man sich folgendes bewusst sein: Vorausgesetzt wird vor allem die Kompetenz zum Anwalt und eine angemessen hohe Arbeitsbereitschaft. Dabei muss man natürlich Interesse und vor allem Spaß am Beruf mit sich bringen. Außerdem wird eine hohe Sozialkompetenz gefordert, denn gerade der intelligente Umgang mit anderen Menschen macht die Anwaltstätigkeit und den Ruf der KPMG aus. Weiterhin sollte man darauf achten, sich ein ausgewogenes Zeitmanagement anzugewöhnen, um die richtige Balance zwischen Berufs- und Privatleben zu erhalten. Heutzutage steht auch der Familienplanung der Beruf nicht mehr im Wege, denn man kann die Möglichkeit wahrnehmen, von zuhause aus zu arbeiten. Wenn man diese Dinge in sich vereinen kann, sollte dem Karriereweg bei der KPMG nichts mehr im Wege stehen.

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Berufsperspektiven beim Auswärtigen Amt

„Wo soll meine Reise nach dem Staatsexamen eigentlich hingehen?“ – Diese Frage beschäftigt die meisten Studenten noch bis zum Abschluss ihres Studiums, denn gerade die juristische Laufbahn eröffnet etliche berufsperspektivische Möglichkeiten, weshalb diese Entscheidung gar nicht so einfach ist. Kämpft man sich durch die verschiedenen Ratgeberseiten im Internet oder blättert durch den Staufenbiel, entdeckt man an der Spitze der besten Arbeitgeber für Juristen das Auswärtige Amt. Doch was macht die Arbeit im Höheren Dienst so attraktiv? Um diese und noch viele weitere Fragen über eine berufliche Laufbahn im Auswärtigen Amt zu beantworten, haben wir am 25.04.2017 Bettina Fanghänel, die derzeit in der Zentrale in Berlin tätig ist, zu uns an die Universität Leipzig eingeladen.

„Den cocktailtrinkenden Diplomaten, so wie er sich gerne vorgestellt wird, gibt es heute nicht mehr“.
Ein Diplomat hat ein vielseitiges Aufgabenfeld abzudecken. Neben der Pflege von bilateralen Beziehungen und der Interessenvertretung Deutschlands, gestaltet er unsere Außenpolitik aktiv mit. Um dieses breite Spektrum abzudecken, werden natürlich hohe Anforderung an die eigene Person gestellt. Um eine Einstellung im Auswärtigen Amt erwarten zu können, muss man vor allem politisch interessiert und flexibel sein. Außerdem sollte man tiefgreifende Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch (als Ersatz für Französisch auch gerne eine andere VN-Sprache, wie z.B. Spanisch oder Russisch; Französisch wird jedoch in Grundkenntnissen erwartet) mitbringen. Schließlich unterliegt der Beruf zwei Grundprinzipien: dem Rotations- und dem Generalprinzip, was zum einen den stetigen Orts- und Postenwechsel begründet und zum anderen erfordert, dass man sich schnell in neue Themengebiete einarbeiten können muss. Damit bleibt man sein Leben lang in Bewegung und stagniert nicht in seiner Tätigkeit. Deshalb sollte man sich vor Antritt des Dienstes im Auswärtigen Amt bewusst sein, dass dies nicht nur ein einfacher Beruf, sondern eine Lebensentscheidung ist. Diese Entscheidung wird unter Umständen nicht nur von einem selbst getragen, sondern auch von den Personen, die hinter einem stehen. Das Auswärtige Amt ist darauf angewiesen, dass die Familie das Berufsleben des Partners akzeptiert. Um den Betroffenen diese Bürde ein Stück weit zu erleichtern, ist das Auswärtige Amt jedoch darum bemüht, sie mit der Organisation von schulischen oder auch beruflichen Bedürfnissen zu unterstützen. Somit steht die Familienplanung der eigenen beruflichen Tätigkeit heutzutage nicht mehr entgegen.  

Das Bewerbungsverfahren findet einmal jährlich statt und durchläuft verschiedene Stufen. Es wird empfohlen, sich im Vorfeld ausreichend vorzubereiten. Schließlich treten im Anschluss des Auswahlverfahren nur diejenigen den einjährigen Vorbereitungsdienst in der Diplomaten-Akademie in Berlin-Tegel an und werden Mitglied einer neuen „Crew“, die auch die höchste Leistungsbereitschaft zeigen. Aufgepasst! Bewerbungsschluss für das diesjährige Auswahlverfahren ist Ende Mai.   
Natürlich wird auch die Möglichkeit geboten, schon vor dem ersten oder zweiten Staatsexamen einen Blick hinter die Kulissen im Rahmen eines Praktikums oder während des Referendariats zu werfen.
Möchte man ein Praktikum in einer Deutschen Botschaft oder in einem Konsulat im Ausland absolvieren, sollte man sich sechs Monate vor Antritt des Praktikums bewerben und zumindest das Grundstudium abgeschlossen haben.
Rechtsreferendare können ihre Verwaltungs- oder Wahlstation über das Auswärtige Amt organisieren. Die Bewerbung hierfür sollte etwa sieben Monate vor Beginn nach Maßgabe des Kriterienkatalogs eingereicht werden. Dabei sei darauf zu achten, dass der Auslandsaufenthalt mindestens drei Monate beträgt.
Nähere Informationen zum Auswärtigen Amt und der Bewerbung finden sich jeweils unter: www.diplo.de